liaison hoch x #4

Die letzte Liaison des Winters, Ausgabe #4, versammelt Lyrik, Prosa und Theatertext mit drei bemerkenswerten Gästen: Mara-Daria Cojocaru (München/London), Adrian Kasnitz (Köln) und Theresa Seraphin (München).

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#4 DI 30.01.2018 20.00 UHR IM HOCHX

mit Mara-Daria Cojocaru, Adrian Kasnitz und Theresa Seraphin

 

Mara-Daria Cojocaru, geb. 1980 in Hamburg, lebt in München und London. 2007 hat sie an der Autorenwerkstatt des Lyrik Kabinetts in München unter der Leitung von Christian Döring teilgenommen; 2015 am Lyrikseminar unter der Leitung von Karin Fellner und Nico Bleutge der Bayerischen Akademie des Schreibens. Im selben Jahr war sie Finalistin beim Literarischen März in Darmstadt. 2008 erschien der erste Lyrikband, Näherungsweise, in der Lyrikedition 2000. Regelmäßige Beiträge zum Jahrbuch der Lyrik seit 2009. Einzelne Gedichte sind erschienen in Zeitschriften, darunter auch erste Veröffentlichungen von Gedichten in englischer Sprache. Anstelle einer Unterwerfung, erschienen bei Schöffling & Co. im Herbst 2016, ist ihr zweiter Gedichtband. 2017 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Freistaats Bayern in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Weitere Informationen finden sich auf: maradariacojocaru.weebly.com

 

Adrian Kasnitz, geb. an der Ostsee, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, u.a. „Glückliche Niederlagen“ (Sprungturm Verlag 2016), „Kalendarium #1 bis #3“ (parasitenpresse 2015ff.) und „Schrumpfende Städte“ (Luxbooks 2011) sowie zuletzt den Roman „Bessermann“ (Launenweber 2017). Seine Texte finden sich in den lyrischen Kanon-Bänden Der große Conrady (Artemis & Winkler) und Lyrik von jetzt (DuMont Verlag) und wurden in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt.

 

Theresa Seraphin studierte Dramaturgie, Komparatistik und Kunstgeschichte an der Theaterakademie August Everding in München, sowie an der Kyonggi Universität Seoul. Sie ist Mitbegründer*in des Netzwerks Münchner Theatertexter*innen, das sich durch Textwerkstätten und Veranstaltungen die Diskussion und Stärkung zeitgenössischer Theatertexte und Autor*innen zur Aufgabe macht. Gemeinsam mit der Regisseurin Theresa Schlichtherle ist sie das Performance-Kollektiv „la SHUT“. Theresa Seraphin arbeitet als freie Theater-Autorin und Dramaturgin in München. Gerade arbeitet sie an ihrem neuen Theaterstück ANGST.

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liaison hoch x #3

Die neue Saison der Liaison beginnt im Spätherbst – die Gäste der dritten Ausgabe im HochX sind die drei Autor*innen Raphaela Bardutzky, Sascha Preiß und Àxel Sanjosé.

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#3 DI 21.11.2017 20.00 UHR IM HOCHX

mit Raphaela Bardutzky, Sascha Preiß und Àxel Sanjosé

 

Raphaela Bardutzky lebt in München. Sie studierte Dramaturgie an der LMU München und der Bayerischen Theaterakademie und arbeitet heute als freie Autorin und Drehbuchlektorin. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Theresa Seraphin gründete sie 2016 das Netzwerk der Münchner Theatertexter*innen. Für ihren Theatertext WÜSTLING erhielt Raphaela Bardutzky im September 2017 das Literaturstipendium der Stadt München.

 

Sascha Preiß geb. 1976 in Erfurt, hat in Berlin Literatur und Medizingeschichte studiert, war für insgesamt acht Jahre in Kasachstan, Kroatien und Sibirien, seit Herbst 2013 in Hamburg. Veröffentlichungen u.a. in „Am Erker“, „entwürfe“ (Schweiz) und „Deus ex Machina“ (Belgien). Arbeitsstipendium der Kulturbehörde Hamburg im August 2017 (Château de Millemont). Mitglied im „Forum Hamburger Autorinnen und Autoren“, Mitglied im „writer’s room“. Mitorganisator der Hamburger Lesereihen „AHAB“ und „Sprelacart“, bereitet die Erstausgabe der neuen Literaturzeitschrift „TAU“ vor. Schreibt derzeit sibirische Geschichten und einige 100-Seiten-Romane. https://pselbst.de

 

Àxel Sanjosé geb. 1960 in Barcelona, wohnt seit 1978 in München. Studierte Germanistik, arbeitet hauptberuflich in einem Designbüro. Lehrbeauftragter am Institut für Komparatistik der LMU. Gedichtbände: »Gelegentlich Krähen« (2004) und »Anaptyxis« (2013), außerdem Lebensmittellyrik. Übertragungen aus dem Katalanischen und aus dem Spanischen.

 

BELLT! BLECHT!

Bevor es im Herbst endlich mit der Liaison weitergeht, sei diese große Lesung des Netzwerks der Münchner Theatertexter*innen dringend empfohlen und ans Herz gelegt – gleicher Ort, gleiche Praxis:

BELLT! BLECHT!
Große Lesung des Netzwerks der Münchner Theatertexter*innen

22. Juli 2017 | 19 Uhr 
HochX Theater und Live Art

Achtzehn Dramatische Essenzen

In hochkonzentrierten Lesungen von jeweils nur acht Minuten präsentieren Münchner Theatertexter*innen brandneue Werke. Die Themen der Zeit in der Vielfalt der Formen: Von Figuren bis Flächen, von Handlung bis Haltung, von Komödie bis Trauerspiel. Tiefe Eindrücke und wuchtige Anstöße in enger Taktung. Vier Blöcke, mit Pausen dazwischen, weil reden nötig sein wird. Was wird hier geschrieben? Was wird hier gespielt?

Mit Raphaela Bardutzky, Katrin Diehl, Jan Geiger, Benno Heisel, Lisa Jeschke, Amahl Khouri, Barbara te Kock, Rea Mair, Barbara Maria Messner,Laura Linde, Jessica Riccò, Carmen Schnitzer, Theresa Seraphin, Anlis Spitzauer, Ayna Steigerwald, Leander Steinkopf, Nora Zapf, Idun Zillmann

Organisation und Moderation: Raphaela Bardutzky, Theresa Seraphin, Ayna Steigerwald, Leander Steinkopf und Nora Zapf

Einlass 18 Uhr | Beginn 19 Uhr | Eintritt 9 € erm. 6 €
Hoch X Theater und Live Art
Entenbachstr. 37 | 81541 München
(Anfahrt: U1/U2/U7 Kolumbusplatz, Bus 52 Kolumbusplatz oder Taubenstraße)

Infos und Karten: http://theater-hochx.de/lesung.html

Das Netzwerk der Münchner Theatertexter*innen ist eine Plattform für Münchner Autor*innen und Theaterschaffende. In monatlichen Werkstätten werden eigene Texte vorgestellt und besprochen. Ziel des Netzwerks ist es, den zeitgenössischen Theatertext in all seinen Formen sichtbar zu machen.

Die Initiative ist gefördert vom Kulturreferat München.

liaison hoch x #2

Die Liaison begeht nach einem rundum gelungenen Auftakt ihre zweite Folge im HochX mit drei aufregenden Stimmen, mit Elena Kaufmann, Melanie Khoshmashrab und Kinga Tóth, einer Spannbreite von Lyrik, Prosa und Soundperformance. Texte von individueller Wahrnehmung und ihrer Verwirklichung in Laut/Bild, die Erkundung des Zwischenmenschlichen, die Suche nach Selbstverortung; der Blick von heute aus/auf Europa.

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#2 DI 02.05.2017 20.00 UHR IM HOCHX

mit Elena Kaufmann, Melanie Khoshmashrab und Kinga Tóth


Elena Kaufmann, geb. 1992, studiert Komparatistik und Philosophie in München und Paris. 2012- 2016 schreibt und wirkt sie im Lyrikkollektiv JuLy in der Stadt, seit 2016 arbeitet sie an Übersetzungen der Gedichte von Paul Celan und Paul Klee. Lyrikveröffentlichungen in Wendepunkt, Das Gedicht Blog und Das Gedicht.

 

Melanie Khoshmashrab, geb. 1982 in Siegburg, ist Journalistin und Autorin. Sie studierte Germanistik und Pädagogik an der Universität Stuttgart, volontierte ebendort und arbeitete als Redakteurin in Stuttgart und Hamburg. Sie schreibt Lyrik und Prosa und veröffentlichte in Anthologien und Zeitschriften.

 

Kinga Tóth, geb. 1983, lebt in Ungarn und Deutschland. Sie ist Sprachwissenschaftlerin, (Klang-)Poet-Illustratorin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet als Journalistin und ist Lektorin für  Kunstmagazine. Darüber hinaus ist sie Songwriterin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Sie schreibt auf Deutsch, Ungarisch und Englisch, ihre Texte inszeniert sie als Performance und Installationen. Zuletzt war sie u.a. Stipendiatin der Bosch-Wimmelforschung, der Akademie Solitude und der Villa Rosenthal. Zu ihren Publikationen zählen folgende Gedichtbände mit Illustrationen: Zsúr (Ungarisch), ALL MACHINE/ Allmaschine (Ungarisch/Deutsch), VILLAGE 0-24 (Englisch). Zuletzt erschien 2016 der Gedichtband „Wir bauen eine Stadt“ (Parasitenpresse). www.tothkinga.blogspot.de

Kinga Tóths audiovisuelle Poesie beschäftigt sich vor allem mit den Verschlingungen Mensch/Maschine/Sprache. Hier zwei spannende Interviews mit Kinga Tóth über ‚living text bodies & technology‘ im Rahmen der CROWD-Tour http://crowd-literature.eu/one-is-a-crowd-kinga-toth/ & auf Asymptote http://www.asymptotejournal.com/…/kinga-toth-voice-and-mac…/