Schlagwort-Archive: Theatertext

liaison hoch x #8

Die letzte Liaison-Ausgabe 2018: Lyrik und Theatertext von und mit Dinçer Güçyeter (Nettetal b. Düsseldorf), Amahl Khouri (München/Jordanien) und Tristan Marquardt (München).

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#8 DI 18.12.2018 20.00 UHR IM HOCHX

mit Dinçer Güçyeter, Amahl Khouri und Tristan Marquardt 

 

Dinçer Güçyeter, geb. am 14. Mai 1979 in Nettetal. 2012 gründete Güçyeter den ELIF VERLAG (www.elifverlag.de) mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Es folgten Einzelbände und Anthologien mit bundesweit zahlreichen Lesungen. Er ist Vater von zwei Kindern. Ende 2017 veröffentlichte er seinen dritten Gedichtband „Aus Glut geschnitzt“, der bereits in der zweiten Auflage vorliegt.

 

Amahl Khouri, a queer and trans mixed race Jordanian documentary playwright and theatre maker based in Munich. Khouri is the author of several plays, including „ICH BRAUCHE MEINE RUHE“ (Politik im Freien Theater Festival, Munich 2018), „She He Me“ (Vienna 2019) and „No Matter Where I Go“ (Beirut 2014). Khouri was a selected playwright at the Arcola Global Queer Plays and the Lark hotINK international play reading series. Khouri is also the recipient of a Rosenthal Emerging Voices fellowship from PEN USA and was member of the Lincoln Center Director’s Lab in 2013. Khouri’s work has been published in several U.S. journals and in the „International Perspectives on Where Performance Leads Queer“ anthology.

 

Tristan Marquardt, geb. 1987 in Göttingen, lebt in München. Sein zweiter Gedichtband scrollen in tiefsee erschien im Herbst 2018 bei kookbooks, wo 2013 auch sein Debüt das amortisiert sich nicht erschien. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, seit 2017 leitet er gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger die Verlagsdependance hochroth München. Er ist Mitinitiator der Initiative Unabhängige Lesereihen und zahlreicher Veranstaltungsformate in München. Gemeinsam mit Jan Wagner gab er die Anthologie  „Unmögliche Liebe. Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen” (Hanser 2017) heraus. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.

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liaison hoch x #7 / bilder

liaison hoch x #7

In der Herbst-Ausgabe lesen Andreas W. Kohn (München), Pega Mund (München) und Stephan Roiss (Ottensheim/Berlin) Lyrik, Prosa und Szenen aus einem Theatertext.

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#7 DI 23.10.2018 20.00 UHR IM HOCHX

mit Andreas W. Kohn, Pega Mund und Stephan Roiss

 

Andreas W. Kohn arbeitet als Autor, freier Theatermacher und Photograph in München und der Welt. Er weiß, was ein guter Satz ist und überlässt alles weitere der Lust am Spiel mit dem Leben.

 

Pega Mund, geboren und aufgewachsen in Süddeutschland, lebt in Gröbenzell bei München. Arbeitet als Psychologin im heilpädagogisch-therapeutischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien. Schreibt Lyrik, kurze Prosa.    Seit Herbst 2014 Beiträge in Zeitschriften, Anthologien, auf online-Portalen, u. a. Der Greif, STILLmagazine, außer.dem, Am Erker, Sachen mit Woertern, PS Politisch    Schreiben, Metamorphosen, Schwarzbuch der Lyrik, Versnetze_elf, FIXPOETRY, … und Lesungen/Projekte im deutschsprachigen Raum. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift außer.dem. http://driftout.wordpress.com

 

Stephan Roiss, Autor & Hörspielmacher & Musiker, *1983 in Linz (Österreich), lebt in Ottensheim und Berlin. Studierte ohne Unterhemd an einer katholischen Privatuniversität und danach ohne Unterhose am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Schreibt Prosa, Lyrik, Theaterstücke, Texte für Hörspiele und Graphic Novels. Erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien (z.B. Förderpreis der Wuppertaler Literaturbiennale, Else Lasker-Schüler-Stückepreis, 1.Preis Literaturwettbewerb Akademie Graz, Gewinn Leipziger Hörspielsommer, Künstlerhaus Edenkoben, Künstlerdorf Schöppingen, Hamburger Gast). Seine Hörspiele wurden u.a. via Deutschlandradio Kultur, SWR und MDR ausgestrahlt. Ist als Texter und Vokalist in musikalischen Projekten aktiv – an den Schnittstellen von Improvisation, Free Jazz, Noiserock, Hip Hop und Performancekunst (z.B. Äffchen & Craigs, Fang den Berg, Tortoma & Stephan Roiss, GIS Orchestra). www.stephanroiss.at

liaison hoch x #6

In der neuen Ausgabe lesen Lütfiye Güzel (Duisburg) und Lilian Loke (München) Gedichte und Romanauszüge.
Andreas W. Kohn (München) entfällt leider krankheitsbedingt. Es gibt einen Ersatz.

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#6 DI 26.06.2018 20.00 UHR IM HOCHX

mit Lütfiye Güzel, Lilian Loke und special guest

 

Lütfiye Güzel, 1972 in Duisburg geboren und zwischen Ruhrgebiet und Berlin unterwegs, ist Dichterin und bringt seit 2014 Notizen, Novellen, Gedichte und Selbstgespräche unter ihrem eigenen Label Go-Güzel-Publishing heraus. Im Mai 2014 wurde Lütfiye Güzel mit dem Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Im November 2017 mit dem Literaturpreis Ruhr. Ihr Lyrik-Projekt „Elle-Rebelle“ (Gedichte auf losen Handzetteln) ist im August 2017 erschienen. Im Moment arbeitet Lütfiye Güzel an ihrem neuen Buch „Nix Meer“.

 

Andreas W. Kohn arbeitet als Autor, freier Theatermacher und Photograph in München und der Welt. Er weiß, was ein guter Satz ist und überlässt alles weitere der Lust am Spiel mit dem Leben.

 

Lilian Loke, geb. 1985 in München, studierte Englische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur. Für ihre Arbeiten erhielt sie u. a. das Literaturstipendium der Stadt München, das Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihr Debütroman Gold in den Straßen wurde 2015 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 2018 erschien ihr zweiter Roman Auster und Klinge bei C. H. Beck.

liaison hoch x #4

Die letzte Liaison des Winters, Ausgabe #4, versammelt Lyrik, Prosa und Theatertext mit drei bemerkenswerten Gästen: Mara-Daria Cojocaru (München/London), Adrian Kasnitz (Köln) und Theresa Seraphin (München).

Die unabhängige Lesereihe für gegenwärtige Texte und primär junge, auch unbekannte Autor*innen versteht sich als Vermittlungsort und Experimentierlabor. Prosa- und Lyrik-Texte, performative wie szenische Impulse werden verwoben, medienüberschreitende Methoden probiert, Austausch und Vernetzung der Gäste betrieben. Mehrmals im Jahr stellen drei Schreibende, aus München und extern, ihre Arbeiten dem Publikum vor.

#4 DI 30.01.2018 20.00 UHR IM HOCHX

mit Mara-Daria Cojocaru, Adrian Kasnitz und Theresa Seraphin

 

Mara-Daria Cojocaru, geb. 1980 in Hamburg, lebt in München und London. 2007 hat sie an der Autorenwerkstatt des Lyrik Kabinetts in München unter der Leitung von Christian Döring teilgenommen; 2015 am Lyrikseminar unter der Leitung von Karin Fellner und Nico Bleutge der Bayerischen Akademie des Schreibens. Im selben Jahr war sie Finalistin beim Literarischen März in Darmstadt. 2008 erschien der erste Lyrikband, Näherungsweise, in der Lyrikedition 2000. Regelmäßige Beiträge zum Jahrbuch der Lyrik seit 2009. Einzelne Gedichte sind erschienen in Zeitschriften, darunter auch erste Veröffentlichungen von Gedichten in englischer Sprache. Anstelle einer Unterwerfung, erschienen bei Schöffling & Co. im Herbst 2016, ist ihr zweiter Gedichtband. 2017 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Freistaats Bayern in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Weitere Informationen finden sich auf: maradariacojocaru.weebly.com

 

Adrian Kasnitz, geb. an der Ostsee, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, u.a. „Glückliche Niederlagen“ (Sprungturm Verlag 2016), „Kalendarium #1 bis #3“ (parasitenpresse 2015ff.) und „Schrumpfende Städte“ (Luxbooks 2011) sowie zuletzt den Roman „Bessermann“ (Launenweber 2017). Seine Texte finden sich in den lyrischen Kanon-Bänden Der große Conrady (Artemis & Winkler) und Lyrik von jetzt (DuMont Verlag) und wurden in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt.

 

Theresa Seraphin studierte Dramaturgie, Komparatistik und Kunstgeschichte an der Theaterakademie August Everding in München, sowie an der Kyonggi Universität Seoul. Sie ist Mitbegründer*in des Netzwerks Münchner Theatertexter*innen, das sich durch Textwerkstätten und Veranstaltungen die Diskussion und Stärkung zeitgenössischer Theatertexte und Autor*innen zur Aufgabe macht. Gemeinsam mit der Regisseurin Theresa Schlichtherle ist sie das Performance-Kollektiv „la SHUT“. Theresa Seraphin arbeitet als freie Theater-Autorin und Dramaturgin in München. Gerade arbeitet sie an ihrem neuen Theaterstück ANGST.